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SOUND SILENCE SPACE
Online-Ateliertage des Landeszentrums MUSIK–DESIGN–PERFORMANCE

Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Die Ateliertage des Landeszentrums MUSIK–DESIGN–PERFORMANCE an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen fanden aufgrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen ausschließlich als Online-Veranstaltung statt.

Im Rückblick mag die Entscheidung für den Titel und damit für die inhaltliche Klammer der Vorträge, Präsentationen und Performances im Rahmen der Ateliertage fast prophetisch anmuten. Doch im Herbst 2019, als die Ateliertage noch als dreitägige Präsenzveranstaltung vom 18. bis 20. Mai 2020 geplant wurden, war noch nichts zu ahnen von der wochenlangen Stille in den Räumen der Musikhochschule Trossingen, die sonst von Klang erfüllt sind. Der Begriff „Social Distancing“, oder treffender: „Physical Distancing“, war noch nicht geboren, und mit ihm eine neue Erfahrung von Raum, von Distanz und Nähe.

Der digitale Raum wird im „Shutdown“ zum Zufluchtsort für Kunst und Kultur. Er ist aber auch ganz grundsätzlich ein Erfahrungsort für künstlerische Praxis, Forschung und Lehre. 

Programm Wintersemester 2020/21

How to build a community of practice

Online-Lecture mit Heinrich Horwitz. Host: Prof. Sonja Lena Schmid
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Heinrich Horwitz über die Online-Lecture "How to build a community of practice":

Unsere Arbeitsfelder als Künstler:innen vermischen sich mehr und mehr. Wir sind Spezialist:innen auf einem Gebiet, sollen aber im besten Fall alles abdecken können. Auch weil sich die Kunstebenen überkreuzen, erweitern und deren Grenzen diffus werden. Dieser Mehrschichtigkeit in den eigenen und den Arbeiten unsere Kolleg:innen, können wir ein Netz aus Kollektivität entgegensetzen. Wie können wir zusammen arbeiten? Was von einander lernen und welcher Vorteil liegt in der Gemeinschaft? In der Lecture „How to build a community of pratice“ will ich versuchen die Arbeit in einer Gruppe in den Mittelpunkt zu stellen. Dabei stehen das Expert:innentum der einzelnen Gruppenmitglieder im Fokus, aber auch die Lücken des Nichtwissens und wie dem Abhilfe verschafft werden kann. Wie wir uns mehr vernetzen sollten und dem Genius der Einzelnen eine Kraft der Gruppe entgegen stellen können.
Nicht zu letzt um dem Trend der Genreübergreifenden Kunst einen Schritt voraus zu sein und sich daran erfreuen zu können.

Heinrich Horwitz, 1984 in München geboren, ist Regisseur*in, Choreograf*in und Schauspieler*in. Heinrich studierte Schauspielregie und Choreografie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin. Heinrich realisierte Produktionen sowohl in der freien Szene, an diversen Stadttheatern, sowie im Neuen Musik Bereich. Heinrich war zum Heidelberger Stückemarkt und zum Autorenfestival Maximierung Mensch in Trier eingeladen, sowie mit dem Stück Palais idéal zu den Tanztagen 2015 an den Sophiensaelen Berlin, welches mit dem Tanz- und Theaterpreis der Stadt Stuttgart und des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet wurde.
2017 inszenierte Heinrich mit den Tänzer*innen des Ballett Rossa an der Oper Halle für die Reihe Kunstwerk der Zukunft den Abend Der Ritt der Walküren zur Abschaffung des Feminismus.
 2017 arbeitet Heinrich für den Abend #AsPresentAsPossible von Brigitta Muntendorf zum erstenmal mit dem Decoder Ensemble zusammen. Seither arbeitet Heinrich auch kontinuierlich mit den Komponist*innen Alexander Schubert, Sarah Nemtsov, Leopold Hurt und Carola Schaal zusammen. Des weiteren inszenierte Heinrich 2018, gemeinsam mit dem Decoder Ensmble, den Abend Entitäten an der Elbphilharmonie.

Neben der Regie arbeitet Heinrich kontinuierlich auch als Schauspieler*in und Tänzer*in an Theater, in Film und Fernsehen. Für die Rolle in Bruder Esel erhielt Heinrich den Adolf-Grimme-Preis. Heinrich arbeitete mehrfach mit Angela Schanelec zusammen und spielte Episodenrollen im Tatort und Der Bozen Krimi (2019). Seit 2016 arbeitet Heinrich mit dem Künstler*innen Team von The Agency zusammen. Hierbei sind Produktionen wie Quality Time, Boys Space und Take it like a man entstanden.

https://heinrich-horwitz.com

Playing electronics – Elektronik spielen

Online-Lecture mit Sebastian Berweck. Host: Prof. Ludger Brümmer
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Sebastian Berweck ist einer der maßgeblichen Elektronik-Performer der Neuen Musik. Nach Klavierstudien in Freiburg, Hannover und Prag und Anfängen in der Live-Elektronik hat sich das Feld und das Instrumentarium immer weiter erweitert und deckt inzwischen selbstgelötete Instrumente, analoge und digitale Synthesizer, Hard- und Software und Controller ab. Heute beschäftigt er sich mit der Wiederaufführung von quasi historischen Stücken der 1960er - 1980er Jahre über eigene Setups im Bühnenraum bis hin zu Kammermusik mit aktuellen Synthesizern mit dem Arditti Quartet oder Klavierkonzerten mit neuester Technologie von Yamaha mit den Wiener Symphonikern. Wichtig dabei ist immer das „über die Bühne bringen“ des Instruments und der Performance. Sebastian Berweck wird über einige Stücke aus seinem Repertoire sprechen: was ihn an den Stücken interessiert, welche Problemstellungen es gibt und wie Lösungen gefunden werden können. Dabei wird sich zeigen, dass Elektronik in der Musik keine primär technologische Angelegenheit ist sondern vor allem eine musikalische.

https://www.instagram.com/sebastianberweck/

https://sebastianberweck.de

Digitale Klangperformances: zur Ästhetik und Analyse von DJ-Sets der electronic dance music

Online-Lecture mit Lorenz Gilli, Mag. rer. soc. oec. Host: Prof. Dr. Christina Zenk
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Lorenz Gilli über die Online-Lecture "Digitale Klangperformances: zur Ästhetik und Analyse von DJ-Sets der electronic dance music":

"I'm not just playing a record, I'm actually creating moments, for you to take away." DJ-Sets der electronic dance music sind performative Ereignisse. Sie werden größtenteils mittels digitaler Klangtechnologien hergestellt und liegen häufig als digitale, audiovisuelle Aufnahmen vor. In meinem Vortrag möchte ich ein begriffliches Instrumentarium zur Analyse solcher Performances vorstellen und auf ausgewählte Beispiele anwenden.
Carl Cox: How I PLAY: Carl Cox MODEL 1 DJ Set-Up. (https://www.youtube.com/watch?v=NwBrd9a1LdA, 7:53-7:58)

Literaturliste Lorenz Gilli:

  • Preparing, Performing, and Improvising DJ Sets. In: Garcia, Luis-Manuel / James, Robin (Hg.): Oxford Handbook of Electronic Dance Music; Oxford University Press: Oxford (vorauss. 2021/22)
  • „Age, actually, is an asset“. Über ‚alternde Idole‘ der Electronic Dance Music und Möglichkeiten des Erlebens von Nostalgie und Resonanz. In: Medien & Altern Heft 15 (November 2019) – Zeitschrift für Forschung und Praxis. Link
  • Grammophonmusik, Musique Concrète und Hip Hop-Turntablism: ein ‚Nicht-Forschungsstand‘. Beitrag im Online-Magazin der GfM-AG Auditive Kulturen und Sound Studies, 12.04.2019. Link
  • Mit Röver, Aaron: Die Blockchain in der Musikindustrie: Innovationspotential und Geschäftsmodelle. In: Ahlers, Michael / Grünewald, Lorenz / Lücke, Martin / Rauch, Matthias (Hg.): Big Data in der Musikwirtschaft – Jahrbuch Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung 1/2018; Springer VS: Wiesbaden 2019
  • „Navigate Your Set“. Zur Virtuosität von DJs. In: Phleps, Thomas (Hg.): Schneller, höher, lauter. Virtuosität in populären Musiken; Transcript: Bielefeld 2017. Link

MEmory sonUS

Online-Lecture mit Martine-Nicole Rojina. Host: Prof. Florian Käppler
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Martine-Nicole Rojina shares her theory of everything in waves.

A branch of her successful cosmic moon echo project SISTER MOON deals with the question what sensory input would be necessary for remaining healthy and supporting a constructive environment for consciousness on long distant space travels.

Together we explore how much sound defines who we are on earth, in sensory isolation in floatation tanks, on spaceships and other worlds. Using and inventing immersive technology environments is a trans-disciplinary collaborative part of the journey.

Programm Sommersemester 2020

Chorprobe 2.0

Projektpräsentation mit Dennis Heitinger und Prof. Dr. Philipp Ahner

Scheinbar unberührt von jeglicher Technik finden Chorproben seit vielen Jahrzehnten auf die gleiche Weise statt. Ist die Digitalisierung hier noch nicht angekommen? Hat die Nutzung von digitalen Medien in der Chorarbeit überhaupt einen Sinn? Das Projekt „Chorprobe 2.0“ versucht, das Konzept des Blended Learning anhand von Video-Tutorials mit der Chorarbeit in Beziehung zu setzen und den Umgang damit näher zu untersuchen. Dazu wurde die erste Arbeitsphase an einem bisher unbekannten Musikstück mit Chor-Tutorials auf Tablets gestaltet.

Am ersten Abend der ONLINE-ATELIERTAGE präsentiert der ehemalige Trossinger Schulmusikstudent Dennis Heitinger gemeinsam mit Prof. Dr. Philipp Ahner seine Projektarbeit.

Beim 10. Hochschulwettbewerb Musikpädagogik der Rektorenkonferenz der Deutschen Musikhochschulen wurde Dennis Heitinger für sein Projekt "Chorprobe 2.0" aktuell mit einem Förderpreis ausgezeichnet!

 

Ein Saxophon ist keine Geige – Impulse zu digitalem Musiklernen

Praxisvortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Philipp Ahner

Wie verändern Dinge Musik und musikbezogenes Lernen? Die aktuelle Corona-Krise fordert uns in besonderer Weise und verleitet, digitale Technologien dazu zu verwenden, bisher analogen Präsenzunterricht in einen digitalen Raum zu verschieben und genau so weiterzumachen wie bisher. Aber sind dafür digitale Technologien da?

Die Erfindung des Saxophons hat nicht dazu geführt, dass andere Instrumente aus dem Orchesterklang verschwanden, sondern hat den Orchesterklang verändert. Vergleichbare Beispiele ließen sich leicht finden. Und so stellt sich auch die Frage, ob nicht auch die aktuellen digitalen Technologien eine Bereicherung für Musik und musikbezogenes Lernen darstellen können. Dazu hilft es, einige grundsätzliche Überlegungen zu Dingen und Materialien im Kontext von Musik zu betrachten und daraus musikdidaktische Überlegungen abzuleiten.

Prof. Dr. Philipp Ahner präsentiert an diesem Abend der ONLINE-ATELIERTAGE einen Praxisvortrag mit Diskussion über alle Genre/Stile/Zeiten hinweg.

 

UPIC – Ein Pionierprojekt digitaler Musik

Vortrag von Prof. Ludger Brümmer

Das erstmals 1977 präsentierte audiovisuelle Kompositionssystem UPIC (Unité Polyagogique Informatique CEMAMu) leitete einen Paradigmenwechsel in digitalen Kompositionssystemen ein. Erstmals war es möglich, durch graphisches Zeichnen kompositorische Prozesse sowie Klangsynthese zu steuern. Ebenfalls wurden die üblicherweise getrennten Ebenen Komposition und Klangerzeugung in diesem System miteinander verbunden. Es ließ sich genauso die Hüllkurve eine Klanges durch eine Zeichnung steuern wie auch der Verlauf von Tonfolgen.Trotz oder vielleicht wegen des verwegenen Konzeptes hat das UPIC Spuren bis in die heutige Zeit hinterlassen. Softwares wie IANNIX oder die Kultur des audiovisuellen Gestaltens und Interagierens, all das hat das UPIC mit beeinflusst.

Das ZKM Karlsruhe hat in Zusammenarbeit mit den Centre Iannix Xenakis (CIX) versucht, ein einzigartiges historisches Dokument der Entstehung und Bedienung dieses Instrumentes mit zahlreichen Zeitzeugen sowie eine Projektion in die Zukunft vorzulegen. Die frei verfügbare, 670 Seiten starke Publikation des ZKM ist unter zkm.de/UPIC erhältlich.

In dem Vortrag von Prof. Ludger Brümmer im Rahmen der ONLINE-ATELIERTAGE wird das Konzept des UPIC sowie dessen Einfluss auf die Gegenwart vorgestellt.

Im Spiegelkabinett: Videobasierte Forschung als verzerrtes Abbild oder Interpretation der Realität?

Vortrag und Diskussion zu Möglichkeiten und Grenzen Videobasierter Forschung mit Sophia Waldvogel 

Videobasierte Forschungsmethoden haben Konjunktur, versprechen sie doch, Ereignisse detailgetreu und in ihrer Sequenzialität und Simultanität erfassen zu können. Gleichzeitig eröffnet sich bei der Erforschung performativer Künste das erkenntnistheoretische Problem, ästhetische, dynamische und flüchtige Prozesse festhalten beziehungsweise auf den Begriff bringen zu wollen. Sowohl kulturelle Praktiken an sich als auch ihre Erforschung mittels verschiedener Medien können als Übersetzungen beschrieben werden, deren Potenzial im Rahmen der ONLINE-ATELIERTAGE in Praxis und Theorie exploriert werden soll.

Sophia Waldvogel ist Doktorandin im Fachbereich Musikpädagogik an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen.

Auf der grünen Wiese – Neue Musik im ländlichen Raum

Werkstattgespräch mit Gastkomponist Niklas Seidl und Prof. Sonja Lena Schmid

Der außergewöhnliche Trossinger Klangpavillon – in der warmen Jahreszeit eigentlich auf der grünen Wiese vor der Musikhochschule aufgebaut – ermöglicht einem breiten Publikum einen offenen Zugang zu neuen Musikerlebnissen. Mit dem Open Source Ensemble gründete sich Anfang 2019 eine Formation besonders engagierter und herausragender Studierender, die sowohl großes Interesse an zeitgenössischer Musik wie auch an neuen Konzertformen und -konzepten mitbringen. Im Rahmen des Projekts „Auf der grünen Wiese – Neue Musik im ländlichen Raum“ entwickelte Gastkomponist Niklas Seidl zusammen mit den Musikern des Open Source Ensembles die Slide-Show-Komposition „Concrete & Cars“ für den Klangpavillon. In den künstlerischen Prozess sind neben den Studierenden auch Laien einbezogen.

Komponist Niklas Seidl spricht gemeinsam mit Prof. Sonja Lena Schmid im Rahmen der ONLINE-ATELIERTAGE über das durch das Land Baden-Württemberg geförderte Projekt sowie über seine disziplinübergreifenden Arbeiten, in denen vor allem Fotographie und Musik miteinander verwoben werden.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

ATELIERKONZERT

Am 25. Juni 2020 präsentieren Professoren und Studierende aus verschiedenen Fachbereichen der Musikhochschule Trossingen erstmals in einem Livestream ihr Programm. Aus dem Konzertsaal der Musikhochschule werden verschiedene Auftritte live übertragen. Außerdem werden audiovisuelle Projekte von Studierenden des Studiengangs Musikdesign präsentiert.

Programm

Anton Bruckner 
"Locus Iste" (Bearbeitung für 4 Posaunen)
Andrea Bossi, Jess Lewis, Gabriele Comazzi, Junior Mamani Ramos (Posaune)

Aron Stadler (Daniel de Jong)
Fragile Synchronicity Teaser 1-3
Video: Daniel de Jong

Luciano Berio/Stefano Scodanibbio
Sequenza XIVb für Kontrabass
Zacharias Fasshauer (Kontrabass)

Atatax (Davide Bronder)
Nature

Jan Pieterszoon Sweelinck
Unter der Linden grüne
Nepomuk Golding, Akkordeon

Henry Brandstetter, Laura Mingo Pérez
HICUT SESSION #10 - NIMROD
Regie: Henry Brandstetter

Avé (André Radtke)
Der Junge im Mond
Avé (Stimme und Klavier)

Oriki (Ori Zylberstein), Alexey Wieber
Wanderer
Video: Itamar Skalka

Girolamo Frescobaldi
Canzona sopra la Tromboncina
Miriam Steinhardt (Cello)
Nepomuk Golding (Akkordeon)

Yann Wienand, Tabea Cermak, Daniel de Jong, Malte Niehaus, Luis Brunner, Thibaud Oguey, Jonas Kröhnert
Aus dem Projekt “Silent Post”
Moderation im Video: Tabea Cermak

Hoagy Carmichael
Georgia On My Mind (Bearbeitung für 4 Posaunen von Ingo Luis)
Gabriele Comazzi, Quinn Parker, Andrea Bossi, Junior Mamani Ramos

Jonas Kröhnert
cRooming 

Moderation: Megan Baddeley und Matthias Arbter

AFTERSHOW SESSION

Digital Boyband (Yann Wienand, Lukas Huber, André Radtke)
Correspondances

Daniel de Jong
Treadmill
Chan Le Tong Ada (Video)

Oppa Hans (Jens Haag)
Double Cub

Bronno Beats (Yannick Blomdahl) 
Bad / She’s Here / Why

Jens Haag
Ein Leben

Aron Stadler (Daniel de Jong)
Ambient #1
Video: Daniel de Jong

Jonas Lackmann
Johnny Fly / Mad Dance

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Der Abend wurde kuratiert von Sonja Lena Schmid und Ludger Brümmer.

Streaming: Dr. Joachim Goßmann, Timo Dufner
Ton: Wolfgang Mittermaier, Tobias Reiner, Tobias Klein
Bild: Dagmar Vinzenz, Henry Brandstetter, Ori Zylberstein, Laura Mingo Pérez
Licht: Ralf Pfründer
Organisation: Sven Reisch

Kurzfilmpräsentation "Charlie" – Nanyang Soundtrack Collaboration

Projektpräsentation mit Elija Kaufmann und Prof. Olaf Taranczewski

Der Kurzfilm „Charlie“ ist ein Liebesbrief an den Stummfilm und interpretiert die Geschichte des größten Entertainers seiner Zeit neu. Im Rahmen der "Nanyang Soundtrack Collaboration" komponierte der Trossinger Musikstudent Elija Kaufmann die Musik zum Animationskurzfilm des Regisseurs Kuang Jun Chan aus Singapur.

An diesem Abend wird der Kurzfilm "Charlie", der beim Internationalen Trickfilm Festival Stuttgart 2020 für einen Preis in der Kategorie Young Animation nominiert ist, im Stream gezeigt. Im Anschluss stehen Komponist Elija Kaufmann und Prof. Olaf Taranczewski, der die Nanyang Soundtrack Collaboration betreut, im ONLINE-ATELIERTAGE zum Austausch bereit.

Die Nanyang Soundtrack Collaboration ist eine Kooperation des Studiengangs Musikdesign an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen und der School of Art, Design and Media an der Nanyang Technological University Singapur, initiiert und getragen von Prof. Hannes Rall und Prof. Florian Käppler. Weitere Informationen zur Nanyang Soundtrack Collaboration finden Sie hier.

VR und interaktive Techniken für audiovisuelle Bühnenperformance

Vortrag von Prof. Thorsten Greiner

Die Veranstaltung im Rahmen der ONLINE-ATELIERTAGE mit Prof. Thorsten Greiner gibt Einblicke in die Konzeption und dramaturgische Einbindung interaktiver audiovisueller Techniken am Beispiel der Bühnenperfomances im Rahmen der Opernwerkstatt 2019, des letztjährigen Trossinger Beitrages der zum 1. Baden-Württembergischen Opernschultreffen sowie anhand aktuell geplanter Projekte.

Weitere Informationen zu den Projekten: Orpheus 1607-2019 – Ein multimediales Musiktheater | In stile rappresentativo – Ein Monteverdi-Pasticcio

... to boldly go, where no one has gone before

Online-Lecture mit Prof. Dr. Christina Zenk

Seit über 50 Jahren zeichnet die Erfolgsserie Star Trek ein Bild des Menschen der Zukunft, der Probleme und Herausforderungen der Erde unserer Tage wie Krieg, Hunger und Umweltverschmutzung überwunden hat und nun den Weltraum auf friedliche wie entdeckungsfreudige Weise erkundet. Doch wie klingt diese zukünftige Welt? Welche Rolle spielt Musik in dieser fiktiven Gesellschaft? Spiegelt sich der technologische Fortschritt auch auf der musikalischen Ebene wider?

Prof. Dr. Christina Zenk, Professorin für Musikbezogene Designtheorie im Kontext digitaler Medien, diskutiert in dieser Online-Lecture zum Abschluss der ONLINE-ATELIERTAGE die Musik der Zukunft.

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Online-Atelierkonzert 25.06.2020

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