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Sven-Ingo Koch studierte Komposition, Computerkomposition, Klavierspiel und Musikwissenschaft an der Folkwang-Universität der Künste Essen, der University of California San Diego und in Stanford, u.a. bei Roger Reynolds und Brian Ferneyhough. Zutiefst geprägt von dem aus diesen Studien resultierenden Kalifornien-Aufenthalt (1999-2003), ermöglicht durch Stipendien des DAAD und der Stanford University, wohnt Sven-Ingo Koch nun wieder in Deutschland, die Weiten der Strände und Wüsten Kaliforniens unsäglich vermissend. Prägend wirkten außerdem längere Aufenthalte in Rom (Villa Massimo) und Istanbul.

Sven-Ingo Kochs Musik wurde u.a. vom Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem WDR Sinfonieorchester und dem Tokyo Symphony Orchestra aufgeführt und wird regelmäßig von Ensembles wie der Musikfabrik, dem Klangforum Wien, dem Ensemble Modern, dem Ensemble Resonanz, den Neuen Vocalsolisten oder dem Auryn-, Arditti-, Sonar-, Michelangelo und dem Vogler-Quartett interpretiert. Für das Ensemble Ascolta entstanden Musiken zu abstrakt-experimentellen Filmen der 1920er Jahre von Walter Ruttmann. Eine enge Zusammenarbeit verbindet Sven-Ingo Koch auch mit dem Dichter Jan Wagner.


Zahlreiche Preise, u.a. Stuttgarter Kompositionspreis 2003 und Rompreis / Villa Massimo 2011. 2008 Gastkünstler am ZKM. Sven-Ingo Kochs Musik erklang bei Festivals wie musica viva (München), Wittener Tage für Neue Kammermusik, Münchener Biennale, Musik der Zeit (Köln), Internationales Musikfest Hamburg, Eclat (Stuttgart), Ultraschall (Berlin), Zeitfenster-Biennale Alter Musik Berlin, MDR Musiksommer, Dresdener Tage für Neue Musik, Kunstfestspiele Herrenhausen, Warschauer Herbst, musica nova (Helsinki), Salzburger Biennale, Lyon Biennale, Gaudeamus Music Week (Amsterdam), Jerusalem International Chamber Music Festival, Suntory Sommer Festival (Tokyo), Rencontres Musicales de Haute Provence, Presences (Paris), Tzlil Meudcan (Tel Aviv) und Weltmusiktage Luzern.