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  • Mi. | 06. 05. 2026

Sextett gewinnt Iris Marquardt Preis

Das Ensemble L‘Aura gewinnt in diesem Jahr den Iris Marquardt Preis und setzt sich damit in zwei Runden gegen zwölf andere Ensembles und Solist:innen durch.

Für Blasinstrumente, Gesang und Rhythmik war in diesem Jahr der mit 5.000 € dotierte Iris Marquardt Preis ausgeschrieben - eine ideale Herausforderung für das Ensemble L'Aura, zu dem sich Yutaro Yajima (Flöte), Hyunseon Park (Oboe), Shen-Chieh Liu (Klarinette), Lahav Ganchrow (Fagott), Dan Hetzroni (Horn) und Seunghee Yoon (Klavier) zusammengeschlossen haben. Die Studierenden aus Israel, Südkorea, Japan und China haben sich in Trossingen getroffen und werden bei ihrer kammermusikalischen Arbeit von Prof. Akos Hernadi betreut. 

Der Name L'Aura ist Programm:  Vom lateinischen Wort “Atem” abgeleitet, steht der Name für eine immaterielle Atmosphäre , eine besondere Ausstrahlung oder ein Charisma, das Menschen und Dinge umgibt. Und er trägt eine natürliche Nähe zu Blasinstrumenten in sich. Zugleich lässt sich „L’Aura“ als leuchtende, innere Energie verstehen. Er spiegelt die Emotionen wieder, die in der Musik geweckt werden sollen: zarte, oft unsichtbare Gefühlsbewegungen, die Klang als etwas Raumfüllendes und Verbindendes erfahrbar werden läßt. Die französische Färbung des Namens verweist zudem auf ihr Repertoire mit Werken von französischen Komponisten wie Poulenc und Françaix.

Der Iris Marquardt Preis wird feierlich am Donnerstag, 11. Juni 2026, um 19.30 Uhr im Konzertsaal der Hochschule überreicht.

Im Rahmen des Wettbewerbs wurde zugleich der Sonderpreis vergeben. Ihn gewann in diesem Jahr die Rhythmik-Studierende Shi Jiahui, die die Jury mit ihrer Performance begeisterte.