Zum Inhalt springen

Ahner - Musiklernen und Digitalität - Musikpädagogik

MODULBG I: W Musikpädagogik (Lehramt); MA XII: Musikpädagogik (MEME), offen für alle Studiengänge
NAMEAhner, Prof. Dr. Philipp 
TITELMusiklernen und Digitalität 
BESCHREIBUNGWie verändern Algorithmen, digitale Dinge und Medien Musik und musikbezogenes Lernen, Musizieren, Komponieren, Konsumieren? Die Corona-Krise forderte in besonderer Weise, führte vermehrt zu (autodidaktischen) Auseinandersetzungen mit digitalen Technologien und verleitete - auch in Bezug auf Musik - zu einem Transfer gewohnter Lehr-Lern-Formate in den digitalen Raum. Im Seminar werden Aspekte digitaler und analoger Dinge und Materialien, Künstliche Intelligenz, digitale Musik-Kunst und weitere Themen im Kontext von Musik in Praxis und Forschung betrachtet, musikdidaktische Konzepte wie Blended Learning, E-Learning, Distance-Learning mit Lernplattformen, Apps etc. praktisch erprobt und reflektiert.  
TERMINDonnerstag (digital) sowie Präsenz-Blocktag nach Vereinbarung 
UHRZEIT15.00-17.00 Uhr
RAUMdigital + R 165 (für 2 einzelne Lehranstaltungen) 
LEISTUNGaktive und regelmäßige Teilnahme, ggf. Hausarbeit 
LP2/3 LP (LA BA)

Braun - Kirchenmusikgeschichte / Hymnologie

MODULBA IV: WT
NAMEBraun, Hans-Peter
TITELKirchenmusikgeschichte / Hymnologie
BESCHREIBUNGKirchenmusikgeschichte 
Was wird vertont? - Geistliche Vokalmusik und ihre Texte
Wir werden die Spur der Textauswahl bis in die Gegenwart verfolgen und ihre musikalisch-theologischen Hintergründe anhand ausgewählter Beispiele beleuchten.

Hymnologie 
Das geistliche Lied – Symbiose von Text und Melodie
Versmaß, Zeilenlänge, Reimschema, Metaphern u.v.a.m. sind bei Liedern Vorgaben, die die Melodiestruktur generieren. Ausgewählte Beispiele aus Geschichte und Gegenwart werden analysiert, um die enge Verbindung von Textstruktur und musikalischer Struktur zu erforschen.
TERMINmontags
UHRZEIT09.30- 12.00 Uhr
RAUMR 224
LEISTUNGAktive und regelmäßige Teilnahme, Referat
LP3 LP

Busch - Einführung in die Musikpädagogik

MODULBG I: W, W1
NAMEBusch, Prof. Dr. Thomas
TITELEinführung in die Musikpädagogik
BESCHREIBUNGDas Seminar gibt Ihnen einen Einblick in wesentliche Orientierungen und Ziele schulischer Musikpädagogik, in ihre Begriffe, einige Methoden und Konzeptionen. Wir werfen einen Blick in die wesentlichen Lehr-Lernfelder des Musikunterrichts und in musikpädagogische Arbeitsfelder.
Außerdem macht Sie das Seminar anhand unterrichtsrelevanter musikpädagogischer Beispiele mit den wichtigsten Nachschlagewerken, Handbüchern, Bibliografien und Fachzeitschriften der Musikpädagogik vertraut und stellt Methoden und Hilfsmittel zur Literaturrecherche vor. Exemplarisch werden auch Ergebnisse zentraler musikpädagogischer Forschung rezipiert und diskutiert
TERMINdienstags
UHRZEIT11.00-12.30 Uhr
RAUM165
LEISTUNGP bzw. LN+
LP3 LP

Busch - Musikpädagogik - Seminar

MODULBG I: W   
NAMEBusch, Prof. Dr. Thomas
TITELImprovisieren und Komponieren mit Schüler*innen
BESCHREIBUNG- Für Bachelorstudierende ab dem 2. Semester -
Die Improvisations- und Kompositionspädagogik hat in den letzten Jahren im deutschsprachigen Raum deutlichen Aufschwung genommen: Bislang waren beide Handlungsfelder im deutschen schulischen Musikunterricht deutlich unterrepräsentiert.
Das angebotene Seminar führt Sie anhand von Texten und Materialien in Ansätze und Methoden des Komponierens und Improvisierens mit Kindern und Jugendlichen ein. Ausgehend von theoretischen Überlegungen erproben wir einige dieser Ansätze auch selbst.
TERMINmittwochs
UHRZEIT11.00-13.00 Uhr
RAUM165 (ggf. hybrid)
LEISTUNGLN+ bzw. P
LP3 LP

Busch - Musikpädagogische Forschungsfelder - Schwerpunkt Gender

MODULMG I: W    
NAMEBusch, Prof. Dr. Thomas
TITELForschungsfelder der Musikpädagogik: Schwerpunkt Gender
BESCHREIBUNGIn diesem Seminar lernen wir Themenfelder, Ansätze und Methoden musikpädagogische Forschung kennen und beschäftigen uns mit Studien aus musikpädagogischer Forschung. Dabei lernen Sie verschiedene Forschungsmethoden eingehend kennen. Diesmal liegt der thematische Schwerpunkt auf Studien zu Gender und Musikpädagogik. Am Ende des Seminars probieren wir die Erstellung einer eigenen kleinen Studie aus.
TERMINFreitag, 28.1.2022, Freitag und Samstag 11.2.2022 + 12.2.2022
UHRZEITBlocktermine, jeweils 09.00-12.00 und 13.00-17.30 Uhr
RAUM165
LEISTUNGLN+
LP3 LP

Busch, Zenk, Lothwesen, Schneider-Binkl, Neipp, Meyer - Kolloquium für Examenskandidat*innen

MODULBG, MG, StEx
NAMEBusch, Prof. Dr. Thomas; Zenk, Prof. Dr. Christina; Lothwesen, Prof. Dr. Kai; Dr. Schneider-Binkl, Sabine; Neipp, Anika, Meyer, Prof. Dr. Michael
TITELKolloquium für Examenskandidat*innen
BESCHREIBUNG- Für alle, die in den nächsten zwei Semestern Bachelor- bzw. Masterarbeiten bzw. Zulassungsarbeiten/Integrative Modulprüfungen erstellen/ablegen möchten -
Planen Sie, innerhalb der nächsten zwei Semester eine Bachelor- oder Masterarbeit oder Zulassungsarbeit im Rahmen des Staatsexamens bzw. eine Integrative Modulprüfung (Staatsexamen)? Dann sind Sie im Examenskolloquium richtig.
In mehreren Sitzungen führen wir Sie in wissenschaftliches Schreiben und wesentliche grundlegende Forschungsorientierungen und -methoden ein. Regelmäßig können Sie in kleineren und größeren Runden den Stand Ihrer Projekte zur Diskussion stellen und sich Feedback von Kommiliton*innen und Dozent*innen einholen. Auch die Findung von Betreuer*innen für Ihre Projekte kann im Rahmen des Kolloquiums vorgenommen werden.
Bitte anmelden unter thomas.busch(at)mh-trossingen.de
TERMINmittwochs
UHRZEIT19.00-20.30 Uhr
RAUMdigital auf ZOOM
LEISTUNG-
LP-

Busch, Ahner, Lothwesen, Meyer, Zaiser, Zenk - Forschungskolloquium

MODULPromotion / Habilitation
NAMEBusch, Prof. Dr. Thomas; Ahner, Prof. Dr. Philipp, Lothwesen, Prof. Dr. Kai; Meyer, Prof. Dr. Michael; Zaiser, Prof. Dr. Dierk; Zenk, Prof. Dr. Christina
TITELForschungskolloquium
BESCHREIBUNG- Für Doktorand*innen und Masterstudierende in der Abschlussphase -
Das Forschungskolloquium bietet Raum den aktuellen Stand eigener Forschungsvorhaben aus Musikpädagogik und Musikwissenschaft Kommiliton*innen und Dozent*innen zu präsentieren und ihn mit ihnen zu diskutieren. Es hat durch Einbindung externer Referent*innen zudem Fortbildungscharakter. In Interpretationswerkstätten werden eigene Daten diskutiert und es werden Textentwürfe für Publikationen zur Diskussion gegeben
TERMINMontags am 18.10.21, 15.11.21, 20.12.21 + 24.1.21
UHRZEIT09.00-12.00 Uhr
RAUMdigital auf ZOOM
LEISTUNGkeine
LPkeine

Figel - Kirchenspezifische Fächer: Liturgik, Bibelkunde, Kirchenkunde/Theologie

MODUL BA IV: WT
NAMEFigel, Dr. Matthias
TITELKirchenspezifische Fächer: Liturgik, Bibelkunde, Kirchenkunde/Theologie
BESCHREIBUNGDiese auf vier Semester angelegte Vorlesung beschäftigt sich abschließend im Fach „Liturgik“ mit der Geschichte des evangelischen Gottesdienstes in Württemberg, dem Ablauf bzw. den Elementen des Gottesdienstes und dem Kirchenjahr. Im Fach „Bibelkunde“ werden das Corpus Paulinum, die katholischen Briefe und das Corpus Johanneum näher betrachtet. Im Fach „Kirchenkunde/Theologie“ stehen Gegenreformation und Orthodoxie, Aufklärung und Pietismus, das 19. und das 20. Jahrhundert im Mittelpunkt.
TERMINmontags, Beginn: 4. Oktober 2021
UHRZEIT17.00-19.30 Uhr
RAUMFalls es die Pandemie zulässt, findet die Lehrveranstaltung präsent statt – der Raum wird zu Beginn des Semesters bekanntgegeben. Ansonsten wird die Vorlesung digital gehalten.
LEISTUNGAktive und regelmäßige Teilnahme
LP3 LP

Lothwesen - Musik und Gesellschaft. Grundzüge und Perspektiven der Musiksoziologie (VORLESUNG)

MODULBA: WT; BG I: W; BG II: VW; MG I: W; MG II: VW; MA XVII: KSP; W
NAMELothwesen, Prof. Dr. Kai Stefan
TITELMusik und Gesellschaft. Grundzüge und Perspektiven der Musiksoziologie - Vorlesung
BESCHREIBUNGDie Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen Faktoren und musikalischem Handeln sind Gegenstand der Musiksoziologie. Dieser Bereich der Musikwissenschaft thematisiert Voraussetzungen und Veränderungen von Musikarten mit Blick auf deren soziale und gesellschaftliche Bedingungen. Auf diese Weise werden die vielfältigen Funktionen, Strukturen und Bedeutungen von Musik sichtbar und in ihren historischen und kulturellen Kontexten beschreibbar.
Diese Vorlesung führt ein in die Fragestellungen, Themenfelder und Methoden der Musiksoziologie. Dabei werden die Perspektiven der ›Klassiker‹ wie z.B. Max Weber, Theodor W. Adorno und Alphons Silbermann vorgestellt und empirische Befunde zu jüngeren Forschungsbereiche wie z.B. mobilem Musikhören diskutiert, um den Möglichkeiten musiksoziologischer Forschung für das Verstehen von Musik als gesellschaftlichem Handeln nachzuspüren.
Literatur zur Orientierung:
• Inhetveen, K. (2010). Musiksoziologie. In G. Kneer & M. Schroer (Hrsg.), Handbuch Spezielle Soziologien (S. 325–340). Wiesbaden: VS-Verlag.
• Kalisch, V. (Hrsg.) (2016). Musiksoziologie (= Kompendium Musik, Bd. 8). Laaber: Laaber.
• Kneif, T. (Hrsg.) (1983). Texte zur Musiksoziologie (2. Aufl.). Laaber: Laaber.
• La Motte-Haber, H. de & Neuhoff, H. (Hrsg.) (2007). Musiksoziologie (=Handbuch der Systematischen Musikwissenschaft, Bd. 4). Laaber: Laaber.
Anmeldung bitte per E-Mail an: kai.lothwesen(at)mh-trossingen.de
TERMINdonnerstags
UHRZEIT09.00-11.00 Uhr
RAUM165 (ggf. Zoom)
LEISTUNGregelmäßige und aktive Teilnahme (1 LP), regelmäßige und aktive Teilnahme + Klausur bzw. mündliche Prüfung (2 LP)
LP1-2

Lothwesen - Themen und Fragen der Musikpsychologie - Vorlesung

MODULBA I : WT; BG I: W; BG II: VW; MG I: W; MG II: VW; MA XVII: KSP (B, C); W
NAMELothwesen, Prof. Dr. Kai Stefan
TITELLernen und Begabung. Psychologische Grundlagen musikalischer Entwicklung - Seminar
BESCHREIBUNGDiese Veranstaltung eröffnet einen Einstieg in das Feld der Psychologie musikalischer Entwicklung. Angesprochen werden verschiedene Aspekte der musikalischen Entwicklung, Begabung und musikbezogener Lern- und Übeprozesse. »Was ist Musikalität?« ist dabei eine zentrale Frage, die aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird. So steht die soziale Bedingtheit dieser Kategorie ebenso zur Diskussion wie motorische Fähigkeiten und kognitive Prozesse – konkret: Es geht um Einflüsse und Wirkungen des Alters, der musikalischen Sozialisation, der Umwelt, musikalischer (Vor)Bildung und Unterweisung, Lern- und Lehrmethoden sowie der (Leistungs-)Motivation.
Aufbauend auf einem Überblick über die Geschichte der Musikalitätsforschung und entwicklungs-psychologischen Grundlagen wird dies veranschaulicht an Studien zur Instrumentalpädagogik und Leistungsmotivation, Hörfähigkeiten, Wunderkindern, lerntheoretischen Modellen, Verfahren zur Messung von Musikalität und jüngeren Erkenntnissen neuropsychologischer Forschung, wobei die Möglichkeit zur Entwicklung eigener Forschungsfragen gegeben ist.
Literatur zur Orientierung:
• Gembris, H. (2017). Grundlagen musikalischer Begabung und Entwicklung (5. Aufl.). Augsburg: Wißner
• Hargreaves, D. J. & Lamont, A. (2018). The Psychology of Musical Development. Cambridge, UK: Cambridge University Press.
Anmeldung bitte per E-Mail an: kai.lothwesen(at)mh-trossingen.de
TERMINdonnerstags
UHRZEIT13.00-15.00 Uhr
RAUM165 (ggf. Zoom)
LEISTUNGregelmäßige und aktive Teilnahme (1 LP), regelmäßige und aktive Teilnahme + mündliches Referat (2 LP), regelmäßige und aktive Teilnahme + mündliches Referat + schriftliche Hausarbeit (3 LP, ggf. mehr für erweiterte schriftliche Hausarbeit
LP1-3 / 6

Lothwesen, Meyer - Musikwissenschaftliches Arbeiten und Denken - Blockveranstaltung

MODULMA I-1a, 2a: KPKon; MA XIV: KSP, offen für alle Studiengänge
NAMELothwesen, Prof. Dr. Kai Stefan, Meyer, Prof. Dr. Michael
TITELMusikwissenschaftliches Arbeiten und Denken - Seminar
BESCHREIBUNGDer Kurs bietet eine Einführung in die Grundlagen des musikwissenschaftlichen Arbeitens. Es stehen allgemeine Themen wie Quellenrecherche oder wissenschaftliches Schreiben genauso im Fokus wie speziellere Themen der systematischen und historischen Musikwissenschaft. Die Lehrveranstaltung wird in Blockterminen organisiert, die nach Möglichkeit auch individuelle Bedürfnisse berücksichtigen. Die Themen und Termine werden in einer Auftaktveranstaltung am 2. November 2021 von 17-19 Uhr spezifiziert. Die Teilnahme daran ist verbindlich anzumelden via michael.meyer(at)mh-trossingen.de.
TERMINVerbindliche Auftaktsitzung: 2.11.2021, 17.00-19.00 Uhr
UHRZEITBlockveranstaltung, weitere Terminfindung nach der Auftaktsitzung in Absprache mit den TeilnehmerInnen
RAUMRaum 165, ggf. online-Sitzungen
LEISTUNGregelmässige aktive Teilnahme
LP1-2 LP

Lothwesen - Powerplay und Klangforschung. Musikalisch-ästhetische Prinzipien des Free Jazz (SEMINAR)

MODULBA I: W; BG I: W; BG II: VW; MG I: W; MG II: VW; MA XVII: KSP (B, C, D); offen für alle Studiengänge
NAMELothwesen, Prof. Dr. Kai Stefan
TITELPowerplay und Klangforschung. Musikalisch-ästhetische Prinzipien des Free Jazz - Seminar 
BESCHREIBUN
 
Für diejenigen Spielarten des Jazz, die seit den 1950er Jahren neue Formschemata und Gestaltungsmerkmale suchten, fand sich schließlich ein kompakter Begriff: ›Free Jazz‹. Was aber meint das Prädikat ›free‹? Wie wird dies realisiert? Und warum ist dies immer noch Jazz?
Die musikalische Vielfalt des Free Jazz bezeichnete Ekkehard Jost als »Stilkonglomerat«, als nicht zu vereinheitlichende Diversität individueller Jazz-Konzepte. Aus der Hochphase in den 1960er Jahren gingen wesentliche Impulse hervor, die auch heute noch nachwirken In diesem Seminar soll die Genese des Free Jazz und seine Spuren anhand relevanter Aufnahmen nachgezeichnet werden. Dabei werden wir uns hörend und lesend in die Materie hineinarbeiten und – wenn möglich – versuchen, Anregungen auch selber musikalisch umzusetzen.
Literatur zur Orientierung:
• Jost, E. (1975). Free Jazz. Stilkritische Untersuchungen zum Jazz der 60er Jahre. Mainz: Schott.
• Noll, D. J. (1977). Zur Improvisation im deutschen Free Jazz. Untersuchungen zur Ästhetik frei improvisierter Klangflächen. Hamburg: Wagner.
• Wilson, P. N. (2004). Neue Paradigmen in der improvisierten Musik. In W. Knauer (Hrsg.), improvisieren… (= Darmstädter Beiträge zur Jazzforschung, Bd. 8, S. 217–232). Hofheim: Wolke.
Anmeldung bitte per E-Mail an: kai.lothwesen(at)mh-trossingen.de
TERMINBlockveranstaltung
UHRZEITTermine in Absprache mit den Teilnehmer:innen
RAUM165 (ggf. Zoom)
LEISTUNGregelmäßige und aktive Teilnahme (1 LP), regelmäßige und aktive Teilnahme + mündliches Referat (2 LP), regelmäßige und aktive Teilnahme + mündliches Referat + schriftliche Hausarbeit (3 LP, ggf. mehr für erweiterte schriftliche Hausarbeit)
LP1-3/6  LP

Lothwesen - Jugend und Pop. Soziokulturelle Bezüge populärer Musik (SEMINAR)

MODULBA: WT; MA XVII: B, C; BG I: W1, W2; MG I: W; BG II: VW; MG II: VW 1 & VW 2, offen für alle Studiengänge
NAMELothwesen, Prof. Dr. Kai Stefan
TITELJugend und Pop. Soziokulturelle Bezüge populärer Musik - Seminar
BESCHREIBUNG»Popmusik ist ein probates Mittel der sozialen Abgrenzung und stellt ein sehr differenziertes und vertikal wie horizontal gestaffeltes Distinktionssystem zur Verfügung. Bestimmte Richtungen, Genres und Bands implizieren bestimmte Symboliken und diese wiederum bestimmte Alltagspraxen und Szeneaffinitäten« (Schmidt &Neumann-Braun, 2003, S. 250).
Diese Veranstaltung beleuchtet Strömungen und Tendenzen jugendlichen Musikgebrauchs. Unter sozialpsychologischer Perspektive werden Jugendkulturen und -szenen und ihre Verbindungen mit Populärer Musik ergründet. Die Entwicklung und Herausbildung spezifisch ›jugendlicher‹ Musik ist dabei in ihrem jeweiligen historischen Kontext darzustellen, um Wandlungen und Kontinuitäten der Umgangsformen und sozialen Praktiken aufzuzeigen. Inhaltliche Stationen sind dabei u. a. die Swing-Kids, die Halbstarken, die Rocker, Mods und Hippies, Disco, Punk, New Wave, die Ravekultur und die aktuelle Clubszene; ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Fan-Kultur, die anhand von Boygroups, Girlbands und TV-Castingshows thematisiert wird.
In Absprache mit den Seminarteilnehmer:innen könnten ausgewählte Dokumentationen und Spielfilme über Jugendkulturen in Filmsessions diskutiert werden, wie z.B.: Blackboard Jungle, The Wild One, Quadrophenia, Woodstock, The Great Rock ‘n Roll Swindle, This is England, Saturday Night Fever, Full Metal Village … .
Literatur zur Orientierung:
• Baacke, D. (1998). Die Welt der Musik und die Jugend. Eine Einleitung. In Ders. (Hrsg.), Handbuch Jugend und Musik (S. 9–26). Opladen: Leske + Budrich.
• Lothwesen, K. (2014). Jugendkulturen und Populäre Musik. In M. Pfleiderer, R. von Appen & N. Grosch (Hrsg.), Populäre Musik (= Kompendium Musik Band 14, S. 113-122) Laaber: Laaber.
• Pape, W. (2007). Jugend und Musik. In H. de la Motte-Haber & H. Neuhoff (Hrsg.). Musiksoziologie (S. 456–472). Laaber: Laaber.
Anmeldung bitte per E-Mail an: kai.lothwesen(at)mh-trossingen.de
TERMINdienstags
UHRZEIT09.00-11.00 Uhr (c.t.)
RAUM165 (ggf. Zoom)
LEISTUNGregelmäßige und aktive Teilnahme (1 LP), regelmäßige und aktive Teilnahme + mündliches Referat (2 LP), regelmäßige und aktive Teilnahme + mündliches Referat + schriftliche Hausarbeit (3 LP, ggf. mehr für erweiterte schriftliche Hausarbeit)
LP1-3 / 6 LP

Meyer - Musikgeschichte im Überblick - Vorlesung

MODULBA: WT; BG I: W; MG I: W; offen für alle weiteren Studiengänge
NAMEMeyer, Prof. Dr. Michael
TITELMusikgeschichte im Überblick - Vorlesung
BESCHREIBUNGIn der Vorlesung wird ein Überblick über die Geschichte ‚klassischen‘ Musik geboten, und zwar von den Wurzeln in Antike und Mittelalter bis ins 20. und 21. Jahrhundert. Dabei wird auf kanonische Namen wie Bach, Beethoven und Brahms genauso eingegangen wie auf weniger bekannte, dafür umso signifikantere Komponisten wie Byrd, Boccherini oder Barber. Ausgehend von ausgewählten Beispielen werden Charakteristika der wichtigsten historischen Phasen erarbeitet, wobei auch das Bewusstsein für die Problematik traditioneller Epochenbegriffe wie ‚Barock‘ oder ‚Romantik‘ geschärft werden soll. Einführungen in die wichtigsten musikgeschichtlichen Überblickswerke sowie in die Geschichte der Musikhistoriographie komplettieren die Veranstaltung.
Anmeldung per Mail an michael.meyer(at)mh-trossingen.de
TERMINdonnerstags
UHRZEIT11.00-13.00 Uhr
RAUMonline
LEISTUNGregelmäßige Teilnahme
LP1 LP für regelmäßige Teilnahme, 2 LP für regelmäßige Teilnahme und Klausur

Meyer - Quellen und Texte der historischen Aufführungspraxis - Seminar

MODULBA: W; BG I: W; MG I: W; offen für alle weiteren Studiengänge
NAMEMeyer, Prof. Dr. Michael
TITELQuellen und Texte der historischen Aufführungspraxis - Seminar
BESCHREIBUNG„Machen Sie es wie Sie wollen, machen Sie es nur schön“, soll Johannes Brahms gemäß einer Aussage der Pianistin Fanny Davis im Zusammenhang mit einer aufführungspraktischen Frage einmal gesagt haben. So sehr dieses Zeugnis die Individualität der Interpretation betont, so sehr kann man sich fragen, was es damals bedeutete, etwas „schön“ zu spielen. Welche historischen Quellen können dabei konsultiert werden? Was sagen sie uns, was sagen sie uns nicht? Wo liegen die Grenzen der Rekonstruierbarkeit? Und gibt es sie überhaupt, ‚die‘ historisch korrekte Aufführung?
Im Seminar werden zentrale Quellen und Texte der historischen Aufführungspraxis vom 15. bis ins ausgehende 19. Jahrhundert erarbeitet, wobei auch auf individuelle Interessen der Teilnehmenden Rücksicht genommen werden kann. Dabei wird auch immer gefragt, welche Quellen- und Textsorten in welcher Epoche besonders aussagekräftig und lohnend sind. Hinweise zur Geschichte der historischen Aufführungspraxis runden die Veranstaltung ab.
Anmeldung per Mail an michael.meyer(at)mh-trossingen.de
TERMINmittwochs
UHRZEIT13.00-15.00 Uhr
RAUM165
LEISTUNGaktive und regelmäßige Teilnahme
LP1 LP, mit Referat 2 LP, weitere LP für Hausarbeit

Meyer - Von der Erfindung des "Komponisten": Josquin Desprez Superstar (Seminar)

MODULBA: W; BG I: W; MG I: W; offen für alle weiteren Studiengänge
NAMEMeyer, Prof. Dr. Michael
TITELVon der Erfindung des "Komponisten": Josquin Desprez Superstar (Seminar)
BESCHREIBUNGEs wurde gelegentlich behauptet, dass Josquin Desprez (ca. 1450–1521) der Beethoven des 16. Jahrhunderts sei. Tatsächlich war er der erste Komponist der europäischen Musikgeschichte, der in einem umfassenden Sinne berühmt war. An ihm lässt sich deshalb hervorragend studieren, wie sich die Idee vom Komponisten als respektabler Berufsstand etablierte. Entsprechend stehen im Seminar nicht nur Aspekte von Josquins Leben und Werk, sondern auch seine Wahrnehmung und Rezeption bei Zeitgenossen im Fokus. Neben kompositions- und überlieferungsgeschichtlichen werden auch kultur- und rezeptionsgeschichtliche Zugänge diskutiert. Ebenso werden am Beispiel von Josquin und seiner Rezeption zentrale Aspekte der Musikauffassung des 15. und 16. Jahrhunderts herausgearbeitet.
Anmeldung per Mail an michael.meyer(at)mh-trossingen.de
TERMINdonnerstags
UHRZEIT17 - 19 Uhr
RAUM165
LEISTUNGaktive und regelmäßige Teilnahme, Referat
LP1 LP, mit Referat 2 LP, weitere LP für Hausarbeit

Meyer - Claude Debussy (Seminar)

MODULBA: W; BG I: W; MG I: W; offen für alle weiteren Studiengänge
NAMEMeyer, Prof. Dr. Michael
TITELClaude Debussy (Seminar)
BESCHREIBUNGClaude Debussy (1862–1918) gehört zu den bedeutendsten Komponisten des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Sein Werk umfasst das breite Spektrum der großen Gattungen des 19. Jahrhunderts, es reicht von intimer Kammer- und Klaviermusik bis zur Oper und zum Ballett. Gleichzeitig war Debussy auch musikalischer Literat und beobachtete das Musikleben seiner Zeit in bisweilen pointiert-ironischen Essays. Im Seminar soll entsprechend nicht nur Debussys Werk in einer dessen Vielgestaltigkeit möglichst sinnvoll gerecht werdenden Auswahl betrachtet werden, sondern auch seine Rolle als Figur des Musiklebens sowie als Musikschriftsteller. Eine der zentralen Fragen muss dabei freilich diejenige nach der populären Einordnung als ‚Impressionist‘ sein; auch anhand von Quervergleichen mit Entwicklungen in der Kunstgeschichte ist zu diskutieren, wie nützlich diese ist bzw. inwiefern sie weitere Facetten des Schaffens des Komponisten verdeckt – wie beispielsweise die Auseinandersetzung mit der Musikgeschichte oder mit Richard Wagner. Anmeldung per Mail an michael.meyer(at)mh-trossingen.de.
TERMINmittwochs 
UHRZEIT15.00-17.00 Uhr
RAUM165
LEISTUNGaktive und regelmäßige Teilnahme, Referat
LP1 LP, mit Referat 2 LP, weitere LP für Hausarbeit

Schneider-Binkl - Lehrerprofessionalität

MODULBG I: BWB 2.2
NAMESchneider-Binkl, Dr. Sabine
TITELLehrerprofessionalität
BESCHREIBUNGIn der Veranstaltung werden Aufgaben im Lehrberuf und die Anforderungen an die Professionalisierung von Lehrkräften betrachtet. Die Studierenden erhalten die Möglichkeit zu reflektieren, wie sich ein professionelles LehrerInnenhandeln in Bezug auf die Aufgaben von Schule und ihre Organisationsform darstellt und wie sie eigene Fähigkeiten z.B. durch Selbstreflexion kontinuierlich weiterentwickeln können.
ANFORDERUNGEN: Neben der vollständigen und aktiven Teilnahme sind umfassende Lektüre- und Bearbeitungsaufgaben zu leisten. Darüber hinaus ist eine Mindmap zu den Inhalten und ihren Verknüpfungen zu erstellen sowie eine Hausarbeit im Umfang von ca. 15 Seiten zu verfassen.
ZIELGRUPPE: Studierende im lehramtsbezogen BA (RahmenVO-KM 2015). Das Seminar ist grundsätzlich offen für alle Studierenden der Hochschule.
ANMELDUNG: Die Anmeldung ist verpflichtend, bitte melden Sie sich bis zum 30.09.21 an: sabine.schneider-binkl(at)mh-trossingen.de.
TERMINdonnerstags
UHRZEIT09.00-11.00 Uhr, Beginn: 14.10.
RAUM165
LEISTUNGaktive und regelmäßige Teilnahme, schriftliche Hausarbeit
LP6 LP

Wilske - Musik und Bildende Kunst im Fächerübergreifenden Unterricht - Seminar

MODULBG I: W 
NAMEWilske, Prof. Dr. Hermann
TITELMusik und Bildende Kunst im Fächerübergreifenden Unterricht
BESCHREIBUNGFächerübergreifender Unterricht wird in der Musikpädagogik der Nachkriegszeit erstmals in den 50er Jahren thematisiert - wenn auch noch nur vereinzelt, und verbunden mit einem eher phänomenologischen Vorgehen. Ab den 60er Jahren gibt es erste Publikationen, und bis auf den heutigen Tag hat die Musikpädagogik diesen Unterrichtsgegenstand in hohem Maße ausdifferenziert und konkretisiert. Dieses Seminar will den Fächerübergreifenden Unterricht von Musik und Bildender Kunst primär im Abgleich mit musikpädagogischen Konzeptionen von 1950 bis heute in den Blick nehmen, dabei zugleich das faszinierende Zusammenspiel vom "Klang der Bilder" immer wieder an Fallbeispielen aufzeigen, ergänzt durch Hintergründe in der Musik- und Kunstgeschichte. Sollten Präsenzveranstaltungen möglich sein, werden die Bildervorlagen gestellt.
TERMINMittwoch (ggf. 1-2 Präsenz-Blockveranstaltungen nach Absprache, sofern möglich)
UHRZEIT09.00 Uhr bis 10.45 Uhr
RAUM165
LEISTUNGRegelmäßige und aktive Teilnahme, ggf. Hausarbeit oder (sofren möglich) Referat
LP1-3 LP

Zaiser - Grundfragen der Inklusion - Seminar

MODULBG I: BW; offen für alle Studiengänge
NAMEZaiser, Prof. Dr. Dierk 
TITELGrundfragen der Inklusion - Online- und Präsenzseminar
BESCHREIBUNGWas bedeutet Behinderung und Benachteiligung? Worin besteht der Unterschied zwischen Integration und Inklusion? Woran bemisst sich Teilhabe, insbesondere in Bildungsprozessen? Über die Diskussion solcher Grundfragen werden Terminologien geklärt, Theorien vermittelt und didaktische Themen bearbeitet. Hierzu zählen Modelle zur systematischen Beobachtung von Unterricht und zum Einsatz von Forschungstagebüchern, die in den Leistungsnachweisen zur Anwendung geraten.
Anforderungen: Als Leistungsnachweis gilt eine regelmäßige, aktive Teilnahme am Seminar, am Symposium „Musikpädagogik zwischen Hochschullehre und Erwachsenenbildung“ und an der Projektpraxis „Theater mit Musik“, bei letzterem wahlweise und nach Anzahl der freien Plätze als kontinuierliche/r Teilnehmer/in oder als sporadische/r Beobachter/in. Als Teilnehmer/in führen die Studierenden ein Projekttagebuch, als Beobachter/in erstellen sie mindestens drei Protokolle, beides entlang der im Seminar vermittelten Formate und Inhalte, mit einer abschließenden schriftlichen Einordnung in den inklusionspädagogischen Diskurs.
TERMINVeranstaltungsbeginn Seminar und Projektpraxis 06.10.21/ Intensivprobe und Aufführung 28. & 29.10.21 (ganztägig)/Symposium 15. & 16.10.21 (ganztägig)
UHRZEITSeminar 15.00-17.00 Uhr, Projektpraxis 17.00-19.00 Uhr, Symposium ab 13.00 & ab 10.00 Uhr, ganztägig
RAUMProben & Aufführung Konzerthaus Trossingen/Symposium Kleine Aula
LEISTUNGaktive und regelmäßige Teilnahme 
LP3 LP

Zaiser - Inklusion (BA Lehramt)

MODULBW-Inklusion (BA Lehramt), offen für alle Studiengänge
NAMEZaiser, Prof. Dr. Dierk 
TITELInklusion — Online-  und Präsenzseminar
BESCHREIBUNGDie Musikpädagogik hat den Diskurs zum Umgang mit Diversität intensiviert, Fachzeitschriften- und Tagungstitel, Positionspapiere zur Inklusion des Bundesverbandes Musikunterricht BMU und des Verbands deutscher Musikschulen VdM geben Zeugnis davon. Fachdidaktische Einlassungen zur Planung, Durchführung, Beurteilung und Reflektion von inklusiven Bildungsprozessen fanden infolge der UN-Behindertenrechtskonvention vermehrt Eingang in Studien- und Bildungspläne. In der Auseinandersetzung mit Fachtexten, Forschungsstudien und Praxisprojekten aus der schulischen und außerschulischen Bildung reflektieren die Studierenden das Potenzial und die Herausforderungen einer inklusiven Musikpädagogik.
Anforderungen & Zielgruppe: vgl. Grundfragen der Inklusion
TERMINFortsetzung Grundfragen der Inklusion
UHRZEIT 
RAUM 
LEISTUNGaktive und regelmäßige Teilnahme 
LP3 LP

Zenk - Hörpraktikum - Seminar

MODULBA V: WT 
NAMEZenk, Prof. Dr. Christina
TITELHörpraktikum
BESCHREIBUNGDas Hörpraktikum ermöglicht eine differenzierte Auseinandersetzung mit verschiedenen Genres und Stilen. Die Reflektion und Beurteilung von Musik erfolgt über eine historische Kontextualisierung und Analyse der kompositorischen Eigenschaften.
Das Hörpraktikum ist Teil des Moduls Wissenschaftliche Fächer (BA Musikdesign). Studierende der Schulmusik (GymPo und BA) können sich das Modul als Wahlmodul anrechnen lassen. Weitere Anrechnungen auf Anfrage beim Studiengangsleiter.
TERMINdienstags
UHRZEIT13.30-15.00 Uhr
RAUMZ 4
LEISTUNGLN+: Schriftliche ANalyse mehrerer Musikstücke. Abgabe bis zum Ende der vorlesungsfreien Zeit.
LP2 LP

Zenk - Ambient

MODULBA V: WT
NAMEZenk, Prof. Dr. Christina
TITELAmbient (AT)
BESCHREIBUNGDas gewählte Schwerpunktthema Ambient der MD-Studierenden für das WS wird in diesem Seminar aus wissenschaftlicher Sicht beleuchtet: Geschichte, Ästhetik, Praktiken und Wirkungen der Ambient Music.
Das Seminar ist Teil des Moduls Wissenschaftliche Fächer (BA Musikdesign); Studierende anderer Fächer können das Seminar ebenfalls in einem Wissenschaftlichen Modul anrechnen lassen.
Eine aktive Teilnahme und Beteiligung (Kurzpräsentationen) bzw. eine schriftliche Prüfungsleistung (Hausarbeit bei LN+) ist Voraussetzung für den Erwerb der Leistungspunkte. Das Absolvieren anderer Module ist nicht Voraussetzung für dieses Seminar.
TERMINdienstags
UHRZEIT11.15-12.45 Uhr
RAUMZ 4
LEISTUNGaktive Teilnahme, Präsentation, ggf. Hausarbeit (bei LN+)
LP2