- Fr. | 17. 04. 2026
- 09.00 Uhr
- Kleine Aula
25 Jahre „troja“ | Musikwissenschaftliche Tagung 16.–18. April
Musikwissenschaftliche Tagung
Do, 16.04.: ab 18.30 Uhr | Fr, 17.04.: 9.00–20.00 Uhr | Sa, 18.04.: 9.30–13.00 Uhr
Leitung: Prof. Dr. Michael Meyer, Prof. i.R. Dr. Nicole Schwindt
25 Jahre nach seiner Inauguration kehrt „troja. Kolloquium und Jahrbuch für Renaissancemusik“ wieder nach Trossingen zurück: Mit dem Thema „Das Werk im Leben – das Leben im Werk. Biographische Blicke auf Musik und Musiker der Renaissance“ erörtern internationale Wissenschaftler:innen die Frage, inwiefern Kunstwerke mit dem Leben ihrer Schöpfer zusammenhängen. Und wie man damit umgeht, wenn es sich um eine Zeit handelt, in der man oft nur ganz wenig über die Komponisten weiß. Haben die Musiker in ihren Werken etwas über sich preisgegeben?

PROGRAMM (Änderungen vorbehalten)
Donnerstag, 16. April 2026
18.30 Uhr Kunsthistorischer Abendvortrag
Vero o ben trovato? Giorgio Vasaris Lebensbeschreibungen als Kunstgeschichten (Christoph Wagner, Regensburg)
Freitag, 17. April 2026
9.00 Uhr Begrüßung und Einführung (Michael Meyer und Nicole Schwindt)
9.30 Uhr Eröffnungsvortrag: Guillaume Dufay und die Entstehung der musikalischen Biographie (Laurenz Lütteken, Zürich)
Geschichte der Biographik
11.00 Uhr Zwischen Panegyrik und Prosopographie: Musikalische Biographik im 16. Jahrhundert (Michael Meyer, Trossingen)
11.45 Uhr Das komponierende Ich. Überlegungen zu Selbstbeschreibungen von Komponisten im 16. Jahrhundert (Kai Marius Schabram, Münster)
14.30 Uhr Zwischen Biographieunwürdigkeit und Biographieunmöglichkeit: Anfänge der Renaissancemusik(er)reflexion im England des 18. Jahrhunderts (Ina Knoth, Marburg)
15.15 Uhr École Flamande – École Française – École Franco-Belge: Musik und Musiker der Renaissance im französischsprachigen biographischen Schrifttum des 19. Jahrhunderts (Fabian Kolb, Frankfurt a.M.)
16.30 Uhr The Life and Afterlife of Early Twentieth-Century German Biographies (Benjamin Ory, Leuven)
17.15 Uhr Music: A Biographical Source for Women‘s History? Insights from Maddalena Casulana (Catherine Deutsch, Metz)
19.00 Uhr Konzert im Alten Rat- und Schulhaus Trossingen
„O dolcezze amarissime“ – Madrigale von Maddalena Casulana und Luzzasco Luzzaschi (Studierende der Gesangsklassen Alte Musik der HfM Trossingen mit Alfred Gross, Cembalo und Leitung)
Samstag, 18. April 2026
Kompositorische Selbstreferenz: Werke als Spiegel des Lebens?
fällt leider aus: 9.15 Uhr Selbstreferenzialität und nationale Identität in den Messen Tomás Luis de Victorias (Marcel Klinke, Heidelberg)
9.45 Uhr Beginn
10.00 Uhr Das Leben der Anderen, oder: Warum die Komponisten der Renaissance in ihren Liedern (meistens) nicht über sich selbst reden (Cordula Kropik, Bayreuth)
11.15 Uhr Selbstreferenz und (Pseudo-) Autobiographie in der Musik des Spätmittelalters (Wolfgang Fuhrmann, Leipzig)
12.00 Uhr Guillaume Du Fay: Wie man (s)eine Biographie komponiert (Melanie Wald-Fuhrmann, Frankfurt a.M.)
Organisation und Kontakt:
m.meyer[at]doz.hfm-trossingen.de | n.schwindt[at]doz.hfm-trossingen.de