- Mi. | 29. 04. 2026
- 20.00 Uhr
- Franziskaner Konzerthaus VS-Villingen
Open Chamber Music: Strauss und Schubert
Konzertreihe „Junges Podium“
Franz Schubert: „Forellenquintett“ – Klavierquintett A-Dur D 667
Prof. Annika Treutler (Klavier), Prof. Boris Kucharsky (Violine), Sarina Zickgraf (Viola), Prof. Beatriz Blanco (Violoncello), Prof. Detmar Kurig (Kontrabass)
Franz Schubert: Triosatz B-Dur D 471
Hannes Wagner (Violine), Tessa Rippo Matteis (Viola), Ramiro Carbone (Violoncello)
Richard Strauss: „Metamorphosen“ (Bearbeitung für Streichseptett)
Prof. Winfried Rademacher und Hannes Wagner (Violine), Sarina Zickgraf und Tessa Rippo Matteis (Viola), Ramiro Carbone und Takashi Ikematsu (Violoncello), Valentin Schneider (Kontrabass)
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Dass Streicherprofessor:innen regelmäßig mit ausgewählten Studierenden Kammermusik machen, ist in den vergangenen 25 Jahren unter der Bezeichnung „Open Chamber Konzerte“ geradezu zu einem Qualitätssiegel der Streicherabteilung geworden. Dabei vereinen sich gemeinsame Leidenschaft, langjährige Erfahrung und künstlerische Neugier zu einem musikalischen Dialog auf Augenhöhe und lassen Meilensteine der Kammermusik lebendig werden.
Im Konzert des „Jungen Podiums“, einer Kooperation des Kulturamts Villingen-Schwenningen mit der HfM Trossingen, erklingen mit den „Metamorphosen“ von Richard Strauss in der Fassung für Streichseptett sowie Franz Schuberts Klavierquintett A-Dur D 667, dem legendären „Forellenquintett“, zwei Meisterwerke von einzigartiger Ausdruckskraft. Als "Extra" erklingt darüber hinaus noch Franz Schubert Triosatz B-Dur D 471.
Veranstalter: Amt für Kultur Villingen Schwenningen in Kooperation mit der HfM Trossingen

Im kommenden Konzert des „Jungen Podiums“, einer Kooperation des Kulturamts Villingen-Schwenningen mit der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen, erklingen mit den spätromantischen „Metamorphosen“ von Richard Strauss in der Fassung für Streichseptett sowie Franz Schuberts Klavierquintett A-Dur D 667, dem legendären „Forellenquintett“, zwei Meisterwerke von einzigartiger Ausdruckskraft.
Beide Kompositionen faszinieren durch ihre kunstvolle Behandlung der Instrumentalstimmen, ihre farbenreiche Harmonik und ihre formale Freiheit. Zugleich überspannen sie mehr als ein Jahrhundert Musikgeschichte. Während Schuberts Klavierquintett, geprägt von melodischem Einfallsreichtum und kammermusikalischer Leichtigkeit, eine nahezu übermütige Freude am Musizieren verströmt, schuf Richard Strauss mit den „Metamorphosen“, die in einer Art „Urfassung“, aber nie vollendete Ausführung für Streichseptett erklingen, ein zutiefst berührendes Alterswerk. Unter dem Eindruck der Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs entstand ein klanglich unglaublich farbenreich differenzierter, elegischer Tonsatz – ein Erinnerungs- und Klagegesang des bereits 81-jährigen von großer emotionaler Tiefe.
Die Trossinger Streicherprofessor:innen und ihre Studierenden gestalten im Franziskaner Konzerthaus einen Konzertabend, der Vergangenheit und Gegenwart, Schmerz und Trost, Vergänglichkeit und Lebensfreude miteinander verbindet – getragen vom Geist der Kammermusik, der Generationen übergreift.
Ergänzt wird das Programm durch ein Streichtrio, das sich dramaturgisch harmonisch in den Abend einbettet.